• Aktion Liberatecrimea  – “Об´єднані прапором” am 02.03.2019 (Samstag) am Brandenburger Tor in Berlin

     

    Liebe Freunde, wir laden Sie herzlich ein am 02.03.2019 (Samstag) von 12 bis 14 Uhr am Brandenburger Tor (Pariser Platz) in Berlin an einer Aktion für die Freiheit der Krim teilzunehmen. Zum fünften Mal jährt sich die Besatzung der Krim durch die Russische Föderation.

    Zusammen mit dem Zentralverband der Ukrainer in Deutschland e.V., sind auch die Initiative Berlin Info-Point Krim, Initiative Qirimli und SOLIDARUS Solidarität mit der Bürgerbewegung in Russland e.V.  und die weltweite Aktion: #Liberatecrimea  - "Об´єднані прапором" (Durch die Flagge vereinigt - #LiberateCrimea) als Veranstalter vertreten.

    Seit Beginn der Besatzung des Krim-Gebietes zerstört die Russische Föderation alle Formen der ukrainischen Staatlichkeit.
    Journalisten, Aktivisten und Bürger, die sich diesbezüglich kritisch äußern und Widerstand leisten, werden systematisch verfolgt. So begannen sie sämtliche rechtswidrige Verhaftungen, Durchsuchungen, Entführungen, Folter usw. ausführlich zu dokumentieren. Nach fast fünf Jahren, die seit der Besetzung vergangen sind, erreichte die Zahl der registrierten Menschenrechtsverletzungen auf der Krim derartige Ausmaße, dass eine Art mehrbändige Dokumentation der Repressalien in Form von Berichten ukrainischer, ausländischer und internationaler Nichtregierungsorganisationen zustande kam. Laut der Aussage der Menschenrechtsrechtsbeauftragten des ukrainischen Parlaments Ljudmyla Denissowa werden zur Zeit auf der Krim 34 ukrainische Bürger widerrechtlich in Haft gehalten, in Russland 35 ( unter ihnen auch der bekannte ukrainische Regisseur Oleh Senzow) und 24 ukrainische Marineangehörige. Seit Beginn des bewaffneten Konflikts mit Russland sind über 10.000 Ukrainer getötet und 24.000 schwer verletzt worden.

    Bei unserer Aktion erwarten wir Aktivisten, sowie interessierte Bürger, um auf die widerrechtliche Besatzung der Krim aufmerksam zu machen und für einen Rückzug Russlands einzustehen.
    Ferner demonstrieren wir für die Freilassung politischer Gegner, Aktivisten, ukrainischer kriegsgefangener Soldaten und Marineangehöriger.

    Wir fordern die Beendigung der Repressionen gegen ethnische Ukrainer, Krimtataren und aller Menschen, die mit der Politik des Kremls auf der besetzten Halbinsel nicht einverstanden sind.

    Mit Ihrer Teilnahme können Sie ein Zeichen setzten zur Unterstützung der Ukraine gegen die russische Aggression und für eine friedliche und gerechte Zukunft!

  • Blumenniederlegung anlässlich des 148. Geburtstages von Lesja Ukrainka

      lesya_ukrainka8 Liebe Freunde, wir laden Sie herzlich ein unsere große ukrainische Nationaldichterin Lesja Ukrainka, anlässlich ihres 148. Geburtstages (am 25.02. 1871), mit einer Blumenniederlegung an ihrer Gedenktafel zu ehren. Die Gedenktafel, ausgeführt vom Bildhauer Wadim Goloborodow, wurde im August 2010 am Haus in der Johannisstrasse 11 installiert. In dem Haus befand sich die Klinik von Ernst von Bergmann, wo Lesja Ukrainka 1899 ihre Tuberkuloseerkrankung behandelte. Das Werk der Dichterin und Dramaturgin umfasst folkloristische, traditionelle Lyrik, später impressionistische Naturlyrik bis hin zu historischer Dichtung. Es gilt als bedeutender Beitrag zur Neuromantik. Sie war nicht nur Lyrikerin, sondern eine scharfe Beobachterin und Kritikerin des zaristischen Systems, Verfechterin der Rechte des ukrainischen Volkes und eine der ersten ukrainischen Feministinnen.  Während ihres Aufenthaltes in Berlin dichtete sie unermüdlich weiter und übersetzte den deutschen Dichter Heinrich Heine ins Ukrainische. Die Gedenkveranstaltung findet am 24.02.19 (Sonntag) um 15 Uhr an der Johannisstrasse 11, 10117  Berlin statt. 15194147355a905621a676e                           Impression vom 24.02.2019 mit Vereinspräsidentin Frau Mlosch, Vereinsmitgliedern und frühlingshaftem Blumenstrauß zur Ehrung von Lesja Ukrainka: IMG-20190224-WA0021

  • Berlinale 2019: Mr. Jones – Ein Film über den Holodomor in der Ukraine

    Bei der diesjährigen Berlinale befasst sich der Film "Mr. Jones" mit dem Holodomor in der Ukraine. Die künstlich durch die Politik Stalins erzeugte Hungersnot in den Jahren 1931 und 1932 forderte bis zu 14,5 Millionen Hungertote. Dieser Genozid am ukrainischen Volk wird durch den oben genannten Film der polnischen Regisseurin Agnieszka Holland thematisiert. Sie zeichnet die Recherchearbeit des Journalisten Gareth Jones, der sich als einziger westlicher Journalist ein Bild vor Ort machte, in eindrucksvollen Bildern nach. Die Berlinalevorführung von "Mr. Jones" haben ukrainische Aktivisten, gemeinsam mit dem Direktor der Berlinale Dieter Kosslick, den Filmemachern und Schauspielern des Films,  zum Anlass genommen, um auf die russische Gefangenschaft von Oleh Senzow aufmerksam zu machen und für seine Freilassung zu demonstrieren. Oleh Senzow ist ein ukrainischer Filmregisseur und war zur Zeit der Maidan-Proteste in Kiew an der AutoMaidan-Bewegung auf der Krim beteiligt. Sein Protest gegen die russische Annexion der Krim führte am 11.05.2014 zu seiner Verhaftung und Überstellung nach Moskau. Er wurde 2015 wegen "Terrorismus" zu einer zwanzigjährigen Straflagerhaft verurteilt. Filmschaffende, sowie Politiker, internationale Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten aus der ganzen Welt protestieren gegen seine Inhaftierung. So machte in einem Aufruf vom 30. Mai 2014 Amnesty International auf den Fall aufmerksam. In einem Schreiben europäischer Regisseure vom 10. Juni 2014 an den russischen Präsidenten Wladimir Putin  setzten sich u. a. Agnieszka Holland, Ken Loach, Mike Leigh und Pedro Almodóvar für Senzows Freilassung ein. 2016 erhielt Oleh Senzow den Taras-Schewtschenko-Preis und im Oktober 2018 den Sacharow-Preis für geistige Freiheit des Europäischen Parlaments. Wir kämpfen weiter für die Befreiung von Oleh Senzow!

  • Taras Schewtschenko Abend am 24. März 2017 um 17.30 Uhr

    Schewtschenko Sehr geehrte Damen und Herren, März wird in der Ukraine traditionell als der Schewtschenko-Monat gesehen. Alle Ukrainerinnen und Ukrainer in der Ukraine und in der ganzen Welt feiern den Geburtstag vom großen Kobsar, Klassiker der ukrainischen Literatur und Propheten und Genie des ukrainischen Volkes. Büro Integrationsbeauftragter und Zentralverband der Ukrainer in Deutschland mit freundlichen Unterstützung vor Botschaft der Ukraine und ukrainischen Initiativen in Berlin möchten Sie zum Anlass des 203. Geburtstags von Taras Schewtschenko herzlich einladen, zusammen mit uns zu feiern. Der Schewtschenko-Abend findet am 24. März 2017 um 17.30 Uhr im Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, im Bürgersaal) statt. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

  • Lesja Ukrajinka 146 Jahre

    25 лютого 2017 виповнилося 146 років з Дня народження Лесі Українки. Українці та українки в Німеччині, а також друзі України прийшли вшанувати цю дату покладанням квітів до Пам´ятної дошки славній дочці України Лесі Українці. На урочистому заході виступили і працівники Посольства України в Німеччині:
    Кажуть, людина продовжує жити доти, доки її пам'ятають. А поет продовжує жити доти, доки його творчість знають, вивчають і передають через покоління... У день народження великої поетеси, справжньої жінки і незламного борця Лесі Українки біля будинку в Берліні, де жила і лікувалася поетеса, зібралися українці і ті, хто цікавиться лірикою і життєвим шляхом людини, чия творчість і досі надихає на боротьбу за життя і любов.
    1 2 Unbenannt

  • Lesja Ukrajinka 146 Jahre

    Шановні українці та друзі України! 25 лютого 2017 виповнюється 146 років з Дня народження Лесі Українки. Запрошуємо всіх бажаючих вшанувати цю дату покладанням квітів до Пам´ятної дошки славній дочці України Лесі Українці о 15.00 за адресою: Johanisstrasse 11, 10117 Berlin BVG Verbindung: U6 Oranieburger Tor S-Bahn Fridriedchstr. (поблизу Friedrichstadtpalast) Lesja_Ukrajinka Леся Українка (Лариса Петрівна Косач) (1871 — 1913) народилася 25 лютого 1871 року в містечку Новограді-Волинському. Батько письменниці, Петро Косач, був освіченою прогресивною людиною, членом Старої Громади, близьким товаришем Михайла Драгоманова. Мати, Ольга Косач, — відома в українській літературі письменниця під псевдонімом Олена Пчілка. Дівчинка виховувалася в культурному українському середовищі, де завжди панував дух національних традицій, піднесеного волелюбства, прагнення знань, вшанування передового суспільного досвіду. Змалечку, вражена тяжкою недугою, туберкульозом кісток, дівчина змушена була подовгу лежати прикутою до ліжка. І саме хвороба, і лікування її завдавали нестерпних мук, але мужня дівчинка терпляче зносила страждання. У перерві між нападами болю Леся вчилася, самотужки освоюючи нові й нові предмети. Програму їй складали батьки. Не довіряючи офіційній шкільній, вони розробили свою методику: самі добирали літературу, самі визначали обсяги необхідних знань з тієї чи іншої дисципліни. Іноземних мов Лесю навчили спеціально запрошені для цього вчителі. Це дало змогу їй вільно опанувати французьку, німецьку, англійську мови, не кажучи вже про російську та польську. Окрім того, вона добре знала грецьку, латинську, болгарську, італійську, іспанську, грузинську та інші. Маючи за плечима ці знання, геніальна поетеса могла знайомитися з найпередовішими досягненнями світової думки і долучатися до них. Писати дівчина почала ще й не досягнувши десятирічного віку. Вірш «Надія» позначено 1880 роком, а вже через декілька років поетичні публікації, підписані промовистим псевдонімом Леся Українка, почали з’являтися в пресі регулярно. У своїй другій збірці «Думи і мрії», виданій у Львові 1899 року, Леся Українка вмістила дві поеми: «Роберт Брюс, король шотландський» і «Давня казка», які своєю тематичною й ідейною спрямованістю становили певний етап не лише у творчості поетеси. Питання, пов’язані з соціальним та національним визволенням народу, піднімалися з особливою виразністю та гостротою. Леся Українка взагалі відзначалася прихильністю до тем, пов’язаних з давньою історією, з далекими середньовічними часами. Це дозволило їй з більшою волею говорити про речі, які суворо контролювалися цензурою. Хоча де б і в яких умовах не відбувалися події, зображені в її творах, стосувалися вони виключно сучасності. Новоград-Волинський, Луцьк, Ковель, село Колодяжне, в якому з 1882 року стала постійно мешкати сім’я Косачів, — це ті місця, де минали, можливо, найкращі роки життя юної поетеси. Ці місця дали їй найосновніше — відчуття батьківщини, народу, його традицій і віри. Все життя, як дорогоцінний скарб, збирала Леся твори народної поезії. Тут вона згодом стала вірним творчим побратимом своєму чоловікові — Клименту Васильовичу Квітці, талановитому музикознавцю. У 1894 році родина поетеси поселяється в Києві.

  • Situation in Awdiiwka ist kritisch! Protestaktion gegen die Aggression Russlands in der Ukraine

    Am 4. Februar 2017 um 15 Uhr fand eine Protestaktion gegen die Aggression Russlands in der Ukraine neben der Botschaft Russlands in Berlin statt. Die Teilnehmer der Aktion wandten sich mit einem Brief an die Regierung Deutschlands mit der Bitte, dazu beizutragen, dass der Krieg im Osten der Ukraine schnell möglichst gestoppt wird. Außer Ukrainern und ukrainischen Verbänden in Deutschland nahmen an der Aktion auch polnische und deutsche Organisationen und Vereine teil (z. B. die deutsche Initiativgruppe „Frieden, Freiheit, Solidarität“ von Sebastian Buchmann). Die Situation im Osten der Ukraine verschärft sich weiter. Schon in der ersten Februar-Woche wurden mehrere ukrainische Soldaten in Awdiiwka getötet und verwundet. Die Einwohner von der Stadt blieben ohne Wasser, Gas und Elektrizität. Flüchtlinge aus Awdiiwka (besonders Kinder) wurden in die Nachbarstädte gebracht, wo noch Frieden herrscht. Die Militäraggression Russlands im Osten der Ukraine dauert schon drei Jahre. Hunderttausende Ukrainer wurden schon zu ihrem Opfer. 16468832_969844543147439_225665127_n 16507043_969844689814091_1450799109_n 16507678_969844673147426_338662275_n   16521692_969844943147399_1510146559_n 16559083_969844593147434_635286548_n

Центральна Спілка Українців в Німеччині